Fachberatungsstelle Prostitution Hamburg

Aktuelles

Corona-Virus und Sexarbeit

Hamburger Corona Soforthilfe (HCS)

Die Anträge können jetzt gestellt werden!

Der Hamburger Senat hat am 19.03.2020 beschlossen, Freiberufler*innen und kleineren Unternehmen in Hamburg einen Zuschuss zu geben. Das Geld sollen alle bekommen können, die durch die Corona-Epidemie in eine existenzbedrohende finanzielle Lage geraten sind.

Solo-Selbständige - also auch Sexarbeiter*innen - sollen einen Pauschalbetrag von 2500,- Euro bekommen. Das Geld ist ein Zuschuss, der nicht zurückgezahlt werden braucht.

Wenn du vor der Corona-Krise hauptberuflich in Hamburg als Sexarbeiterin gearbeitet und Steuern gezahlt hast, kannst du diesen Zuschuss bei der IFB Hamburg beantragen. Der Antrag muss über das Online-Antragsformular gestellt werden.

Erforderliche Daten:
Du brauchst dafür deine Steuernummer, deine Bankverbindung und deinen Umsatz von Dezember 2019 bis Februar 2020 und für März 2020.

Erforderliche Dokumente:
Deine Dokumente kannst du am Ende des Online-Antrags hochladen. Notwendig ist dein Ausweis oder Reisepass und deine Anmeldung als Prostutierte, damit du belegen kannst, wann du deine Tätigkeit begonnen hast. Diese Dokumente musst du also vorher fotografieren oder einscannen.

Die genauen Voraussetzungen für den Zuschuss und das Online-Antragsformular findest du auf der Website der IFB Hamburg. Dort gibt es auch eine Ausfüllhilfe in deutsch, englisch oder türkisch.

Falls du nicht sicher bist, ob du dieses Geld bekommen kannst, Unterstützung beim Ausfüllen des Formulars brauchst oder andere Fragen hierzu hast, ruf uns gern an!

> IFB Hamburg: Hamburger Corona Soforthilfe

Empfehlungen für Sexarbeiter*innen

Der BesD (Berufsverband für erotische und sexuelle Dienstleistungen) stellt auf seiner Website Informationen zum Corona-Virus und Empfehlungen für Sexarbeiter*innen bereit. Die Infos werden regelmäßig aktualisiert.

> Corona-Virus: Das sollten Sexarbeiter*innen beachten (externer Link)